Verbindung – ich sehe, wie sich die Welten und „Gegensätze“ wieder verbinden. Alt und neu, männlich und weiblich, Wirtschaft, Wissenschaft und Spiritualität, Liebe und Macht, Wert und Unwert.

Für eine sehr lange Zeit haben wir die verschiedenen Aspekte voneinander abgetrennt, wir haben viel Mühe darauf verwendet, uns von unserer Intuition, unserem Herzen, unserem spirituellen Bewusstsein zu trennen.

Weil wir auch hier sind, um Erfahrungen zu machen. Und weil wir genau diese Erfahrung des Getrennt sein von allem machen wollten. So haben wir uns immer mehr vom eigentlichen Leben und Sein zurück gezogen. Und das war gut so.

Nun stehen wir am Anfang einer neuen Zeit. Viele von uns sind müde geworden, dieses Getrennte Sein weiterhin zu erleben. Einige haben bereits körperliche Symptome entwickelt, die ihnen den Weg in ein neues Sein der Verbindung zeigen wollen.

Die Welten beginnen sich wieder zu öffnen.

Die Farben vermischen sich wieder. Schubladen gehen auf und der Inhalt vermengt sich zu einem neuen bunten und frohen Bild.

Vielleicht hast Du selbst schon festgestellt, dass Deine Bedürfnisse sich verändern. Dort, wo Du früher eher im Aussen warst, im Schneller, Höher, Weiter verhaftet, sehnst Du Dich vielleicht jetzt nach Verbindung. Verbindung mit der Natur, mit Dir selbst, mit anderen.

Dort, wo Du gerade stehst, ist genau der richtige Startpunkt.

Du sehnst Dich nach Verbindung in Dir? Gut, die tiefe Verbindung und Annahme Deiner Selbst ist der beste Ausgangspunkt für Dich!

Du sehnst Dich nach Verbindung mit der Natur? Dann verbringe so viel Zeit wie möglich in der Natur. Einige Minuten können Wunder bewirken, denn in der Natur, während Du auf einer Wiese stehst, die frische Luft atmest, die Bäume betrachtest, kannst Du das Gefühl der Verbundenheit spüren.

Du sehnst Dich nach Verbindung mit anderen? Dann starte in Dir, ein neues Bild zu malen.

In Deinem Inneren hast Du jederzeit die Möglichkeit, Dir die Welt so zu erschaffen, wie Du sie wünschst. Und von hier erschaffst Du Materie.

Ich war heute endlich wieder einmal wandernd auf dem Berg. Hier, in der erwachenden Natur, geht mein Herz noch mehr auf. Hier fühle ich, dass ich eins bin. Eins mit der Natur, eins mit Dir, eins mit allem.

Für mich war das nicht immer so.

Ich habe – wie so viele – einen wachen und wachsamen Verstand, der für alles und jeden sofort eine Bewertung für mich hatte.

Warum?

Zuerst einmal, weil ich selbst noch nicht das innere tiefe Gefühl des „ich bin richtig“ hatte.

Solange ich mich „nicht richtig“ im Hier und Jetzt fühlen konnte, zeigte mein Leben mir täglich (mehrmals) die Spiegel, die mich darauf hinweisen wollten, wie ich über mich selbst denke.

So viele Bewertungen, die ich in mir und für mich hatte!

In der Bewertung liegt die Trennung.

Hast Du Dich schon einmal gefragt, wie Du mit Dir selbst sprichst? Was Dein „innerer Bewerter“ den ganzen Tag so auf Dich einquatscht?

Hier und nur hier ist dein Start in tiefe Herzensverbindungen, die wahr und authentisch sind.

Verbindung bedeutet, dass wir alle Seiten dessen wahrnehmen, das uns gegenüber ist – im Aussen oder im Innen.

Wahrnehmen bedeutet, dass Du siehst, dass etwas so ist. Ohne eine Bewertung dahinter zu legen.

Erst so kann sich die Welt um Dich und vor allem in Dir öffnen.

Über dieses sich Öffnen können Wunder für Dich geschehen.

Verbindung, Leben, Lachen, Freiheit, Fülle, Kraft, Leichtigkeit, Macht und Erfolg. Das alles ist bereits heute in Dir. Verbinde es mit der Angst, der Scham und Schuld, der Traurigkeit, die auch heute bereits in Dir sind. Und werde eins in Dir.

Ich habe eine Geschichte für Dich.

Eine Mutter hat viele Kinder. Einige davon sind wunderbare Kinder, genauso, wie die Mutter es sich vorstellt.

Sie heissen Liebe, Lachen, Leichtigkeit, Freiheit, Reichtum, Macht, Kraft, Energie, Mut, Schönheit, Verbundenheit, Frieden, Harmonie, Gesundheit, Jugend, Fitness, Aktivität, Balance, Klarheit, Freude, Lust, Leben usw.

Die anderen sind eher anstrengend für die Mutter. Sie heissen Angst, Versagen, Hässlichkeit, Dummheit, Arroganz, Stress, Alter, Faulheit, Armut, Weinen, Traurigkeit, Trauer, Scham, Schuld, Schwäche, Intoleranz, Disbalance, Krankheit, Kampf, usw.

Die Mutter beschliesst, die anstrengenden Kinder einfach nicht mehr ins Haus zu lassen, weil sie lieber mit den „guten Kindern“ lachen und lustig sein will. Und so tut sie es.

Die Gesellschaft im Haus geniesst die Zeit. Es ist so viel Freude, Lachen, Leichtigkeit da. Einfach wunderbar.

Die Kinder draussen fühlen sich ausgeschlossen, sie möchten auch gesehen werden und sie sehnen sich nach der Anerkennung und Liebe der Mutter. Schliesslich gehören sie doch auch dazu. In diese Familie!

Anfangs klopfen die Kinder noch an die Türe, um Einlass zu bekommen. Doch die Mutter bleibt unerbittlich.

Irgendwann wird das Klopfen lauter und lauter.

Nichts geschieht.

Die Kinder werden hungrig und durstig und sie drehen geradezu durch. Also versuchen sie mit Gewalt und großer Kraft, die aus ihrer Wut und ihrem Hass erwachsen ist, ins Haus zu kommen.

Es entsteht pures Chaos. Die „schlechten“ Kinder brechen die Fenster ein, kommen durch die Dachluken.

Die Mutter hofft noch immer, dass sie sich einfach so wieder beruhigen, während sie immer mehr Mühe hat, die Kinder und sich selbst im Haus im Frieden und im Wohlgefühl zu halten.

Irgendwann ist das gesamte Haus zerstört.

Endlich versteht die Mutter, was passiert ist, was sie getan hatte. In all ihrer Verzweiflung öffnet sie ihr Herz und sieht all ihre Kinder das erste Mal genauso, wie sie sind. Ihre Kinder. Aus Ihr geboren. Alle gleich. Alle zu ihr gehörend.

So öffnet sie ihr Herz noch weiter und spricht zu allen Kindern:

Ihr Lieben, ich bitte Euch um Verzeihung, dass ich Euch mit meinen Bewertungen verletzt und verstossen habe. Ich erkenne nun, dass ihr alle ein Teil von mir seid und bitte Euch und mich selbst um Verzeihung.

Sie zündet eine Kerze an und sofort ist das Haus in Licht getaucht. Alle stellen sich um die Kerze, fassen sich an den Händen und tönen ihren eigenen, individuellen Ton.

Nach kurzer Zeit entsteht ein einziger Ton, ein Gleichklang. Alle Herzen sind weit geöffnet und alle spüren, dass sie eins sind. Goldenes Licht umgibt sie. Frieden. Verbindung. Eins sein.

Sie stellen sich vor, wie das Haus schöner denn je und grösser denn je, voller Licht und Liebe um sie herum wieder aufgebaut ist. Wie der Garten erblüht und immer mehr Menschen sich ansiedeln. So stehen sie eine ganze Zeit und tönen und malen ihre Bild.

Als sie ihre Augen wieder öffnen, sehen sie, wie alles um sie herum noch viel schöner, weiter und Wunder-voller da ist.

Sie springen durch’s Haus, lachen, tanzen, verbinden sich mit anderen.

Verbindung. Ohne Bewertung.

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